Oleh: sumadiklaten | 15 November 2008

Jugendliche treten in den “Schulstreik”

Von den dpa-Korrespondenten Markus Brinkmann und Roland Böhm

Stuttgart. Übervolle Klassen, steigender Prüfungsstress, zu wenig Lehrer: Vielen Schülern im Land reicht’s. Tausende boykottierten gestern den Unterricht und protestierten auf den Straßen. “Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bildung klaut”, schrien die streikenden Schüler bei einem Sternmarsch in Stuttgart. 5000 versammelten sich zur Abschlusskundgebung auf dem Schlossplatz.

Mit den Streiks in vielen deutschen Städten fordern die Schüler 100 000 neue Lehrer sowie Klassen mit höchstens 24 Schülern. Außerdem verlangen sie die Abschaffung des achtjährigen Gymnasiums und des mehrgliedrigen Schulsystems. Die Lehrergewerkschaft GEW und die Oppositionsparteien SPD und Grüne unterstützten die Aktion. Die GEW rief die Schulen auf, streikende Schüler nicht zu hart zu bestrafen. Einige Rektoren hatten auf drohende Konsequenzen wie Zusatzaufgaben hingewiesen: “Schüler haben kein Streikrecht”, betonte Ludwig Dietzfelbinger vom Schickhardt-Gymnasium in Stuttgart.

Bundesweite Aktion

In Laupheim (Kreis Biberach) versammelten sich nach Angaben der Polizei etwa 250 Schüler auf dem Marktplatz. In Heilbronn waren es 300 Schüler, auf dem Heidelberger Bismarckplatz 60. In Tübingen war für den Nachmittag eine Demonstration mit rund 200 Schülern geplant. In Berlin zogen nach Angaben der Veranstalter 5000 Schüler vom Roten Rathaus zum Boulevard Unter den Linden. Demonstrationen gab es unter anderem auch in Kiel, Rostock, Stralsund, Hannover, Braunschweig, Bremen, Aachen, Kassel, Erfurt und Nürnberg. Die Schüler-Initiative “Bildungsblockaden einreißen” sprach von 70 000 Teilnehmern in 30 Städten.

Auch die SPD-Fraktion freute sich über die rege Teilnahme am Streik: “Der Wille zum Bildungsaufbruch ist bei den Eltern und bei den Schülern angekommen – das ist ein ermutigendes Signal”, sagte der Mannheimer Bildungsexperte Frank Mentrup. Solidarisch zeigten sich auch die Grünen. Expertin Renate Rastätter sagte: “Es sind doch die Schüler, die unter der verfehlten Schulpolitik am meisten zu leiden haben.”

Mannheimer Morgen
13. November 2008


Responses

  1. assalamu’alaikummm,,,,

    yah, itu kalau diartiin isinya apa?

    ga mudeng akuu

    heheeeee

    dadaggghhhhhhh


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